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Hufeland, Ecke Bötzow

„Wer Lea Streisands Roman liest, will am liebsten sofort wieder Kind sein.“ Maxim Leo„England und Amerika sind wie die DDR und die BRD“, weiß Rico – nur, dass zwischen den deutschen Staaten eine Mauer sei, zwischen den anderen die Ostsee. Franzi ist von den einfachen Weltdeutungen des besserwisserischen Nachbarjungen ebenso begeistert wie vom real existierenden Sozialismus, dem sie in der Schule begegnet. Endlich etwas, was ihr Halt gibt, jenseits der ironischen Bemerkungen der Eltern, die einem doch nie alles erzählen, sich über ihre abendlichen Geheimtreffen in der Küche stets in Schweigen hüllen. Erzählen ist sowieso ein Problem. Wem darf man was sagen? Franzi und ihre Freunde verstehen es nicht, und so versuchen sie, von der Teppichstange eines Ostberliner Hinterhofs aus, die Welt auf ihre Weise zu erkunden. Doch dann fällt die Mauer, und alle Gewissheiten stürzen wie Kartenhäuser zusammen. Bis sich am Ende sogar Freundschaften als Trugschluss erweisen. Sehr lebendig und irrsinnig komisch erzählt Lea Streisand von einer kleinen Welt, in die plötzlich die große Geschichte einbricht.30 Jahre Mauerfall – ein Roman, der den Kindern der Wendezeit eine Stimme gibt

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DATEIGRÖSSE 8.99 MB
ISBN 9783550050312
AUTOR Lea Streisand
DATEINAME Hufeland, Ecke Bötzow.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 05/03/2020

Hopse in der Hufeland - Fräulein Julia Die Texte von Lea Streisand sind für mich pure Schmunzelgarantie. So auch der neue Roman „Hufeland, Ecke Bötzow“. Läuft man heute durch die Bötzow- oder Hufelandstraße, erinnert nur noch wenig an die Zeit, in der der neue Roman von Lea Streisand spielt: Die Altbauten sind pastellfarben saniert, hier und da findet man vielleicht noch eine Brandwand mit Baulücke (und Spielplatz) davor 30 Jahre Mauerfall - «Der Kurfürstendamm kam mir vor wie ...