Furcht und Freiheit.pdf

Furcht und Freiheit

Der Liberalismus ist in Verruf geraten. Oft wird er nur noch als Elitenattitüde wahrgenommen, als exklusive Kultur urbaner Globalisierungsgewinner. Wie konnte es so weit kommen? War der Liberalismus schon immer eine Sache arroganter, im Zweifelsfall heuchlerischer Moralisierer? Jan-Werner Müller zeigt, wie und warum sich solche Vorstellungen nach dem Ende des Kalten Krieges entgegen allen Erwartungen liberaler Triumphalisten durchsetzten. Vor allem aber formuliert er auf den Spuren der in Deutschland immer noch weitgehend unbekannten Denkerin Judith Shklar einen Liberalismus, der sich an der Vorstellung eines Lebens ohne Furcht und Abhängigkeiten orientiert. Damit wird es möglich, sowohl Antidiskriminierunsgpolitik als auch soziale Sicherung neu zu begründen – anstatt sie immer wieder unproduktiv gegeneinander auszuspielen.

HERUNTERLADEN

ONLINE LESEN

DATEIGRÖSSE 5.57 MB
ISBN 9783518075135
AUTOR Jan-Werner Müller
DATEINAME Furcht und Freiheit.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 09/04/2020

Freiheit ist untrennbar mit dem freien Willen verbunden. Um den freien Willen leben zu dürfen und damit auch unsere Freiheit, müssen wir uns zuerst unserer Freiheit für würdig erweisen - erst dann zeigt der freie Wille auch Wirkung; daher sage ich: "Freiheit ist ein Synonym für Verantwortung !"