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Ludwig Tieck

Ludwig Tieck ist der spannendste und vielseitigste Erzähler und Dramatiker der Frühromantik. Darüber hinaus prägt und erweitert er mit seinem Werk und seinen theoretischen Reflexionen die Auffassung von Kunst und Künstlertum seiner Zeit.Dabei betrachtet er die ästhetische Sphäre als ‚autonomes Reich’ und strebt die Freiheit vom klassischen Kunstideal in formaler und moralischer Hinsicht an. Sein Ziel ist die tendenziell gegenstandslose und gestaltlose Kunst, die er für alle Künste erhofft, vor allem unter dem Vorzeichen der Musik und des Gefühls und einer wie auch immer auf die Totalität der Welt und damit auf die absolute Transzendenz verweisenden Kunst, wie sie Friedrich Schlegel mit dem schillernden Namen „Arabeske“ oder eben „absolute Kunst „ bezeichnet. So kommt es zu dem Begriffspaar „Ironie und absolute Kunst“, das aber als verwandt ausgewiesen werden soll. Ironie als Weg der Autonomisierung und Transzendierung bildet eine Basis, von der aus die komplexe und paradoxe Ästhetik des frühen Tieck erfasst wird.Die Arbeit analysiert ausgewählte Schriften Tiecks unter den beiden Hauptaspekten, um sie mit theoretischen Texten und Gemälden aus Tiecks Umkreis zu vergleichen. Die Ebenen des künstlerischen Vollzugs und der ästhetischen Reflexion werden darin unterschieden und in ihrem Wechselbezug erläutert

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DATEIGRÖSSE 5.61 MB
ISBN 9783939556220
AUTOR Anja Ohmer
DATEINAME Ludwig Tieck.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 06/01/2020

Johann Ludwig Tieck (May 31, 1773 – April 28, 1853) was a German poet, translator, editor, novelist, and critic, who was part of the early stages of the Romantic ... (1773–1853),one of the earliest German romantic writers to develop the literary potential of fairy tales. Tieck was born in Berlin, a city with a dynamic literary ...