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Recht auf Krankenbehandlung und Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum

Florian Wilksch untersucht, inwieweit im Krankenversicherungsrecht das verfassungsrechtlich garantierte Recht auf ein gesundheitliches Existenzminimum verwirklicht ist, wie dies im Rahmen der Fürsorge wirkt und welche Spannungen daraus entstehen. Dabei stellt er fest, dass der Gleichlauf zwischen Versicherungs- und Subsistenzsicherungsrecht unzureichend ist, da Legitimationsdefizite und materielle Deckungslücken bestehen. Daher wird ein existenzsicherungsrechtlicher Gesundheitsbegriff vorgeschlagen und beleuchtet, der sich am bio-statistischen Krankheitsmodell orientiert und durch die Grundbefähigungslehre angereichert wird.

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DATEIGRÖSSE 2.59 MB
ISBN 9783658158453
AUTOR Florian Wilksch
DATEINAME Recht auf Krankenbehandlung und Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 01/06/2020

Die Sozialhilfe, mit Ausnahme der Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, setzt ein, sobald dem Träger der Sozialhilfe oder den von ihm beauftragten Stellen bekannt wird, dass die Voraussetzungen für die Leistung vorliegen. Hilfe zum Lebensunterhalt wird deshalb nicht Menschenrecht auf Nahrung | bpb