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Herzratenvariabilität

Das vegetative Nervensystem ist der Regelkreis aller menschlichen Vorgänge, sowohl auf hormoneller Ebene als auch auf Stoffwechselebene. Kenntnisse des vegetativen Nervensystems sind essentiell für das Verständnis zahlreicher autonomer Körperfunktionen.Allen voran ist die Herzratenvariabilität das Spiegelbild eines funktionierenden, aber auch eines gestörten vegetativen Nervensystems. Viele häufige Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Herzkreislauf-Beschwerden führen über eine pathologische Herzratenvariabilität zu unterschiedlichen Störungsbildern mit entsprechend unterschiedlichem Schweregrad. Aber auch bei chronischem Stress oder Depressionen bietet die Herzratenvariabilität ein wertvolles Diagnosewerkzeug, dem in der modernen Medizin in den nächsten Jahren noch größere Bedeutung zukommen wird.

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DATEIGRÖSSE 6.79 MB
ISBN 9783990520932
AUTOR Doris Eller-Berndl
DATEINAME Herzratenvariabilität.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 08/01/2020

Die Herzratenvariabilität (HRV) wird auch Herzschlagvariabilität genannt. Das Herz reguliert durch kleine Schwankungen der Pulsfrequenz den Blutdruck. Je besser das Herz den Blutdruck durch kleine Verlängerungen oder Verkürzungen der Zeit zwischen zwei Schlägen regulieren kann, desto besser wird der Blutdruck optimal ausgeglichen. Diese Ausgleichsfähigkeit des Herzens wird als HRV Der Zusammenhang zwischen der Herzratenvariabilität und Stress 2.1.1. Der geschichtliche Hintergrund der Herzratenvariabilität Bereits vor über 1700 Jahren wurde die Bedeutung der Herzratenvariabilität von dem chinesischen Arzt Wang Shu-Ho in der späten Han Dynastie erkannt und in seinen Schriften Mai Jing – The Knowledge of Pulse Diagnosis niedergeschrieben. Er beschrieb unterschiedliche Pulstypen