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Mehrdeutigkeit des kulturellen Erbes

Menschliche Gemeinschaften bestimmen ihre Zusammengehörigkeit mittels Symbolen, Ritualen und Traditionen, die – bewusst oder unbewusst – auf die Konstruktion eines kollektiven Gedächtnisses und einer kollektiven Identität abzielen. Vor allem die Analyse von Nationsbildungsprozessen hat den Blick für den konstruktiven Charakter derartiger Identifikatoren geschärft, die in Krisenzeiten eine Hochkonjunktur erleben. Diese „Gedächtnisorte“ sind oftmals ambivalent, ein und dem selben Identifikator kann in verschiedenen kulturellen Konfigurationen unterschiedliche Bedeutung zukommen, dasselbe Symbol kann für verschiedene Gemeinschaften ähnliche Funktionen erfüllen. Die Beiträge beschäftigen sich mit dem Umstand, dass „Gedächtnisorte“ nicht automatisch national verfasst sind, sondern in unterschiedlichen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen erhalten können. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage nach dem Einfluss der neuen Medien auf das „kulturelle Erbe“.

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DATEIGRÖSSE 7.82 MB
ISBN 9783851655728
AUTOR Moritz Csáky, Peter Stachel
DATEINAME Mehrdeutigkeit des kulturellen Erbes.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 07/02/2020

Strategie, Museum & Kulturelles Erbe ... Daraus erwachsen Fragen zur mehrdeutigen Rolle… ... Das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (IfM) veröffentlicht für das Jahr 2018 die ...