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Geisterbahn

Fast ein Jahrhundert umspannt der Bogen des Romans, mit dem Ursula Krechel fortsetzt, was sie, vielfach ausgezeichnet und gefeiert, mit „Shangai fern von wo“ und „Landgericht“ begonnen hat. „Geisterbahn“ erzählt die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns. Als Sinti sind sie infolge der mörderischen Politik des NS-Regimes organisierter Willkür ausgesetzt: Sterilisation, Verschleppung, Zwangsarbeit. Am Ende des Krieges, das weitgehend bruchlos in den Anfang der Bundesrepublik übergeht, haben sie den Großteil ihrer Familie, ihre Existenzgrundlage, jedes Vertrauen in Nachbarn und Institutionen verloren. Anna, das jüngste der Kinder, sitzt mit den Kindern anderer Eltern in einer Klasse. Wer wie überlebt hat, aus Zufall oder durch Geschick, danach fragt keiner. Sie teilen vieles, nur nicht die Geister der Vergangenheit.

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DATEIGRÖSSE 9.95 MB
ISBN 9783442718702
AUTOR Ursula Krechel
DATEINAME Geisterbahn.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 02/04/2020

Wie in der Geisterbahn verlässt man den Wagen besser nicht. [1] Ein wildes literarisches Gebilde, eine Fahrt durch die Geisterbahn, aus der niemand aussteigen darf. Charakteristische Wortkombinationen: [1] Geisterbahn der Gefühle, Geschichte; beste, größte, innovativste, längste, mobile, modernste, transportable, unterirdische Geisterbahn