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Baal

Der dramatische Erstling Baal, der bislang als genialischer Wurf ohne Nachwirkung galt, in neuer Sicht: in drei abgeschlossenen Fassungen, die sich weitgehend vom heute bekannten Buchtext unterscheiden, spiegelt sich die Entwicklung des Dichters. Die erste Fassung, 1918 in Augsburg entstanden, ist die desillusionierende Erwiderung auf Johsts Grabbedrama Der Einsame, wobei Brecht dessen Handlungsführung teilweise übernimmt. 1919, in der zweiten Fassung, löst er sich von dem Gegenstand seiner Polemik und kommt zur unbeengten Entfaltung einer eigenen Sprache. Für die Berliner Aufführung im Februar 1926 beschreibt Brecht in einer »dramatischen Biografie« den »Lebenslauf des Mannes Baal«. Baal ist nun als Monteur in einem Autoschuppen angesiedelt

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DATEIGRÖSSE 2.81 MB
ISBN 9783518101704
AUTOR Bertolt Brecht
DATEINAME Baal.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 02/01/2020

Frage: "Wer war Baal?" Antwort: Baal war der Name des obersten Gott, der im antiken Kanaan und Phönizien verehrt wurde. Die Baal-Verehrung infiltrierte das jüdische Religionsleben während der Zeit der Richter (Richter 3,7), war während der Herrschaft von Ahab in Israel weitverbreitet (1.Könige 16,31-33) und betraf auch Juda (2.Chronik 28,1-2). Deutsches Theater Berlin - Baal, von Bertolt Brecht Baal ist der Hauptdarsteller in dem Spiel, das er selbst inszeniert. Er arrangiert Auf- und Abtritte, zieht Vorhänge auf und zu und beobachtet sich selbst auf der Videoleinwand. Stefan Pucher macht Baal nun zum Regisseur - und nutzt den Anlass, um über die Künstlichkeit des Theaters nachzudenken. Baal ist der Hauptdarsteller in dem Spiel